Zwischen Beton und Natur
„Urban Wildlife“ ist ein Thema, das so vielfältig ist wie die Stadt selbst. Wenn Tiere in städtischen Betonstrukturen, unter besonderen Lichtstimmungen und in teils maroden Umgebungen abgelichtet werden, bietet Frankfurt eine beeindruckende Bühne. Pünktlich zum Sonnenaufgang startete die RG 6 an der Staustufe Griesheim in einen langen und fotogenen Exkursionstag.
Morgendlicher „Flugbetrieb“ an der Staustufe
Die Anlage der Staustufe mit Schleuse ist ein massives Betonbauwerk, doch die Uferbereiche sind seit 2003 Teil eines europäischen Vogelschutzgebietes. Vom Steg aus genossen wir den Blick auf das Wasser und die Skyline, während die ersten Kameras gezückt wurden.
Nach der morgendlichen Action lockte der Duft von Kaffee. In einem nahegelegenen Café konnten wir uns bei einer beeindruckenden Kuchenauswahl stärken und erste Fachgespräche führen.
Gefiederte Vielfalt am Jacobiweiher
Zielsicher lotste uns Sonia Debatin zum Jacobiweiher im Frankfurter Stadtwald. Zusammen mit Thomas Fading hatte sie den Tag hervorragend organisiert. Am Weiher angekommen, wartete ein wahres Paradies für Detailaufnahmen:
Kaninchen-Suche und ein leuchtendes Finale
Der Nachmittag führte einen Teil der Gruppe in den Rebstockpark auf die Suche nach wildlebenden Kaninchen. Für die Unermüdlichen endete der Tag jedoch dort, wo er begonnen hatte: Am Mainufer. In der Dunkelheit entstanden spannende Aufnahmen von Tieren vor der glitzernden, urbanen Kulisse der Frankfurter Stadtlichter – ein Kontrast „at its best“!
Es war ein abwechslungsreicher und rundum gelungener Start in das neue Jahr. Ein herzliches Dankeschön an Sonia Debatin und Thomas Fading für die klasse Organisation und diesen inspirierenden Blick auf eine wilde Stadt!